Wissenschaftliche Beiträge


Meine Arbeit beruht auf einer geisteswissenschaftlichen Tradition, die zurück in die antike Philosophie reicht. Aristoteles, Platon, Friedrich Schiller, Johann Wolfgang Goethe, Wilhelm von Humboldt, Adam Smith, Georg Simmel und Hannah Arendt sind zentrale Denker, auf die ich mich in meinen Forschungen beziehe. Sie an die empirischen Sozial- und Kulturwissenschaften anzubinden, sehe ich im Humboltschen Bildungsideal als meine Aufgabe.

 

BÜCHER

Emotionale Bildung. Die vergessene Seite der Bildungsdebatte.
Tagungsband. Herausgegeben mit Andreas Zimmermann. Verlag Dr. Kovac Hamburg 2018

Ehre revisited – Die Charakterhaltung als gesellschaftliche Grundlage.
Dissertation. Tectum Verlag Baden-Baden 2017

 

ARTIKEL

Kulturelle und schichtspezifische Prägungen.
Die Transformation kollektiv-emotionaler Muster als Weg zu individueller Freiheit.
IN: Sigg, Gabriele/ Zimmermann, Andreas (Hrsg.) (2018):
Emotionale Bildung. Die vergessene Seite der Bildungsdebatte.
Verlag Dr. Kovac Hamburg. S. 31-49

 

VORTRÄGE – SPEECHES

Ehre und Recht.
Die fehlende Ausbildung des inneren Rechtsempfindens in der Moderne.

VI. Tagung für Praktische Philosophie,
27.-28. September 2018, Salzburg, Österreich

The Honourable Merchant.
Framing the impact of »The Person« on economic systems.

13th Conference of the European Sociological Association,
29th August-1st September 2017, Athens, Greece

The Grand Bazaar in Istanbul.
Honour in trade as an overseen aspect of the Turkey-
related honour research
Turkologentag 2016, Second European Convention on Turkic,
Ottoman and Turkish Studies.
14.-17. September 2016, Universität Hamburg

Die kulturellen Voraussetzungen wirtschaftlichen Handelns.
Der ehrbare Kaufmann als
Regulativ eines rein systemischen Blicks
auf wirtschaftssoziologische
Zusammenhänge.
Jahrestagung der Sektion Wirtschaftssoziologie der DGS
17.-18. März 2016, Georg-August-Universität Göttingen

Handel und Handeln auf dem Großen Basar in Istanbul.
Veränderungen des
Handelshabitus von einer vorkapitalistischen zu einer kapitalistischen Ökonomie.
Workshop: Junge Türkeiforschung in Deutschland II – Arbeitsfelder und Perspektiven. Wochenendworkshop organisiert vom Türkei-Europa-Zentrum Hamburg und Network Turkey am 02./03. März 2012

 

Philosophische Sachliteratur


In der antiken Philosophie war das göttlich-geistige oder spirituelle eine selbstverständliche Grundlage von Wissenschaft. Göttliche Inspiration war ein Qualitätsmerkmal der damaligen Philosophie, die Denken und Fühlen, Theorie und Praxis, Kunst und Wissenschaft sowie auch Körper, Geist und Seele in Zusammenhängen verstand.

Der Begriff »Esoterik« ist heute vielfach miss- und umgedeutet. Esoterik stammt von altgriechisch ἐσωτερικός (lat. esōterikós; dt. »innerlich«), dem inneren Bereich zugehörig. Aristoteles verfasste esoterische wie exoterische Schriften. Die esoterischen Schriften waren dem inneren, einem ausgewählten Kreis von Schülern, zugeordnet, die ernsthafte Bestrebungen in ihrem geistigen Wachstum an den Tag legten. Heute wird dieses innere Wissen in vielfältiger Weise einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

 

BÜCHER

Ehre und Algorithmus.
Freiheit und Selbstverantwortung in der digitalen Gesellschaft

Crotona Verlag 2018

 

ARTIKEL

Ehre und Ehrgefühl. Ihre Reise zu einer Kategorie des Herzens.
IN: Tattva Viveka 72: Das Herz. Quelle der Weisheit und Wahrheit.
Berlin August 2017, S. 18-30

Die Versöhnung von Natur- und Geisteswissenschaft.
Erkenntnistheoretische Implikationen aus den Forschungen der Quantenphysik.
Mit Ronald Engert. IN: Tattva Viveka 70: Gibt es Materie? Geist – Information – Quantenphysik. Berlin Februar 2017, S. 38-50

Das Sehen als weibliche Form der Erkenntnis. Ein theoretischer Versuch.
IN: Tattva Viveka 67: Sehen 2.0. Integrierte weibliche und männliche Erkenntnis.
Berlin Mai 2016, S. 8-18

Der subjektive Faktor. Innere Reife als Schlüssel zu objektiver Erkenntnis.
Mit Ronald Engert. IN: Tattva Viveka 53: Die spirituelle Dimension der Wissenschaft. Eine Spurensuche. Berlin November 2012, S. 96-107

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Weiteres Engagement


Der Ehrbegriff wurde kulturhistorisch vielfach missbraucht. Insofern ist eine Abwehrhaltung dagegen äußerst verständlich. Mir geht es darum, dass wir wieder Zugang zu unserem eigenen inneren Ehrgefühl erlangen, welches uns dann individuell im Leben leitet. Dazu ist es notwendig uns emotional und nicht nur intellektuell damit auseinanderzusetzen. Das geht nicht immer schmerzfrei, weil unsere Ehre verletzbar ist. Wir wurden in unserer Ehre kollektiv verletzt, weshalb hier eine kulturelle Aufarbeitung notwendig ist. Meine Vorträge sind somit keine rein geistigen Angelegenheiten, sondern laden die Anwesenden immer zur Auseinandersetzung mit sich selbst ein. Dies ist immer eine freie Entscheidung.

 

VORTRÄGE

Ehre am Arbeitsplatz. Wie fühlt es sich an, an einem Ort zu arbeiten, wo wir menschlich und materiell wertgeschätzt werden?
Input beim DeepTalk von GesellschaftSEIN. Digital.Work.Health. 18.04.2018 in Berlin

Ehre und Liebe. Versöhnung des männlichen und weiblichen Prinzips
Vortrag beim BlockSeminar von Dr. Maik Hosang am Weltethos-Institut Tübingen: Co-Kreative Liebe und gesellschaftliche Transformation. 8.-10. Dezember 2017