Karrie(h)re: Auf unserem eigenen Weg können wir nicht überholt werden

 

In unserer Gesellschaft gelten Menschen als erfolgreich, die einen bestimmten Status erreicht haben und damit zusammenhängend meist viel Geld besitzen. Mit welchen Mitteln und um welchen Preis dieses Ziel erreicht wurde, wird kaum beachtet. Ellbogenmentalität und andere zu übervorteilen gelten als anerkennungswürdige Verhaltensweisen. Zeit diese scheinbaren Werte zu hinterfragen. Beginnen wir das Jahr 2020 und das neue Jahrzehnt damit, echten Erfolg zu leben!

 

Wer bestimmt unseren Erfolg?

Während früher noch die Priester und der Klerus sich die Macht herausnahmen über das Leben der Menschen zu bestimmen und es als „gottgefällig“ oder „sündhaft“ zu bezichtigen, hat sich heute unbewusst ein neuer „Richter“ aufgespielt: Die sogenannte Karriere und somit die Firmenchefs, die Menschen nach „oben“ befördern oder nicht. Wer Karriere macht hat ein gutes Leben absolviert, so die gängige Meinung und wer keine Karriere geschafft hat, gehört zum nicht „auserwählten“ Teil der Menschheit.

Zeit also, dass wir unser Leben wirklich in die Hand nehmen und selbst darüber bestimmen, wann es geglückt ist und wann nicht. Das hat nichts mit Schönrederei zu tun, sondern mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.

Was meint Selbstbestimmung?

Selbstbestimmung bedeutet, dass unser Selbst, unser wahrer Wesenskern, unser Leben bestimmt. Es kann nicht am äußerlichen Status gemessen werden. Es gibt Ärzte,  die werden dies nur, um einen bestimmten Status zu erreichen. Es gibt andere, für diese ist es die Lebensaufgabe. Dies gilt für alle Berufe. Manche Mütter sind Mütter aus ihrer innerer Berufung heraus, andere Frauen machen lieber nur Karriere, andere möchten beides verbinden. Das gleiche gilt für Männer und ihre Vaterrolle.

Echter Erfolg kommt aus uns selbst. Er tritt dann ein, wenn wir unserer inneren Stimme zuhören und unserem Seelenplan folgen, der uns AufGABEN für dieses Leben mitgegeben hat. Ich nenne dies E(h)rfolg.

Wenn wir unseren eigenen Weg gehen, können wir nicht überholt werden. Das Bedürfnis nach äußerer Anerkennung schwindet gegen den Nullpunkt, wenn wir aus unserer wahren inneren Erfüllung leben und unsere BeGABUNGEN in die Welt tragen. Ich nenne dies Karrie(h)re.

 

Wen ehrst Du?

Nimm eine Selbstüberprüfung vor. Wen bewunderst Du? Schaust Du zu Menschen mit viel Geld auf? Was sind echte Autoritäten für Dich? Wenn wir die Gesellschaft verändern möchten, müssen wir zuerst uns selbst verändern, das fängt auch damit an, dass wir Menschen Aufmerksamkeit in Form von Zeit und Geld geben, die diese verdienen. Wenn ich also einerseits beispielsweise Politiker oder Unternehmer kritisiere für ihr ehrloses Verhalten, mich aber den ganzen Tag damit beschäftige, unterstütze ich sie auch unbewusst. Einen Teil der Zeit in die Kritik dessen, was man nicht möchte zu stecken, hilft zur Klärung der eigenen Ziele und Wünsche, dann jedoch müssen wir unsere ganze Energie darin stecken, das Neue aufzubauen.

E(h)rfolg kommt von Ehre

Wenn wir unser Herz ausbilden und aus diesem leben, können wir leicht erkennen, ob mein Gegenüber in Wahrhaftigkeit lebt und aus seiner inneren Essenz heraus wirkt oder den Wünschen anderer folgt, er folgt dann also nur. Dazu müssen wir doch erst selbst wahrhaftig uns selbst gegenüber sein. Nur das wahrhaftige Herz kann SEHEN.

In diesem Sinne wünsche Euch allen ein e(h)rfolgreiches Jahr 2020. Möge dieses Jahrzehnt die Ära der Wahrhaftigkeit einläuten und Menschen ehren, die ehrwürdige Karrie(h)ren machen!

 

Wenn Du Deinen eigenen Weg gehst,
kannst Du nicht überholt werden!

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